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Der Planet Visby

Geschrieben von Admiral Corvus , in Informationen und Geschichten 06 Januar 2018 · 259 Aufrufe

Der Planet Visby ist ein kleiner Planet, in der nähe von Utapau angesiedelt im Outer Rim, im Tarabba Sektor. Anders jedoch als bspw. Utapau, hat dieser Planet weder ein trockenes Klima, noch eigene Spezies.

 

Sektor: Tarabba Sektor
Klima: trocken im Flachland, je höher, desto kälter und nasser
Vegetation: von Wüste über Wald bis Gletscher
Spezies: keine eigene
momentane Regierung: Freie Regierung, kontrolliert durch das Imperium
Wirtschaft: Großer Raumhafen, Schmuggel, Handel, Armeestützpunkt des Imperiums, Vergnügungsviertel
Beliebt bei: Schmugglern, Händlern, reichen Touristen
Unbeliebt bei: Wookies, Bothanern, Ewoks
Industrie: keine Eigene

 

Mit seiner geringen Größe von gerade mal 6000km im Durchmesser blieb er bis zur Ära der galaktischen Republik unbekannt. Danach wurde er von diversen Schmugglern genutzt und es wurden viele kleine Verstecke aufgebaut, bis sich die ersten Lebensformen dort niedergelassen haben und erste Dörfer gebaut haben. Recht schnell wurde Visby bevölkert, die Lebewesen folgten den Gerüchten auf Visby könne man den galaktischen Traum der Freiheit leben, unbegrenzte Möglichkeiten, es gab keine Gesetze, keine Sicherheit, nur Abschaum, Reisende, Schmuggler, Diebe, Verbrecher und Kopfgeldjäger. Es gründeten sich kleinere Gruppen, Gilden und es gab zeitig Bürgerkriege.
Als sich die Mandalorianer einmischten, gab es eine gewisse Ordnung auf dem Planeten, da niemand die Macht oder die Mittel hatte, sich gegen das Mandalorianische Regime auf Visby aufzulehnen. Doch es gründeten sich Widerstandszellen, welche mit allen Mitteln versuchten gegen das Regime vorzugehen. Es dauerte einige Jahre unter Gewaltherrschaft, bis ein plötzliche Krieg gegen die Mandalorianer losbrach. Aufgrund der extremen Überzahl der Rebellen, mussten die Mandalorianer fliehen und Visby war wieder der altbekannte freie Planet, auf dem jeder seine Träume verwirklichen wollte. Jedoch hielt auch diese Freiheit nicht lang an, da einige der Rebellen eine neue Ordnung aufbauen wollten. Nach kleineren Bürgerkriegen wurde schlussendlich beschlossen, die Waffen niederzulegen und gemeinsam einen Ort zum Leben und Wachsen aufzubauen. Schnell entstand auch mithilfe von Ressourcen aus der galaktischen Republik eine große Stadt, die Hauptstadt, welche gleichnamig zum Planeten ist: Visby.

 

Plötzlich war Visby überall bekannt, kartografiert, es gab Wohlstand, große Gebäude, viele Ebenen, Handel florierte, der Abschaum wurde weniger, die reichen und mächtigen bauten sich Residenzen auf Visby an einem wunderschönen Strand, auf den Klippen der Gebirge, Oasen im Dschungel, in der Wüste, überall wurden Gebäude errichtet und auch im Senat wurde Visby einflussreicher denn je.

 

Doch all dieser Reichtum und die wohlhabenden Personen lockten noch mehr Abschaum an. Kopfgeldjäger, tummelten sich immer mehr in den unteren Ebenen, dem Orange Bezirk in der Hauptstadt, die Gassen wurden dunkler, die Bars dreckiger. Der handel florierte weiterhin, jedoch wurden die Kontrollen der Republik für den Handel lockerer, es floss überall Schmiergeld, Schmuggler nutzen den Raumhafen der Hauptstadt als Umschlagpunkt für ihre Waren. Der Reichtum und der Einfluss im Senat wurde der Untergang vom florierenden und wohlhabenden Planeten Visby.

 

Es gab in den Unteren Ebenen bald nur noch Gewald, Verbrechen, Sklavenhandel, Abschaum und es war nirgends mehr sicher. Die Reichen verließen nach und nach den Planeten oder zogen sich aus der Hauptstadt zurück, da es keine Sicherheit mehr gab. Es gab Aufstände und die Hauptstadt glich einem Schlachtfeld. Chaos überall, Ruinen, Plünderer, alle versuchten nur noch zu überleben, während sich Privatarmeen der Reichen, Sicherheitspersonal der Republik und Söldner gegen die Widerstände der Sklaven, verbrecher und verstoßenen behauptete. 5 Jahre war das Chaos auf Visby, 5 Jahre in dem der einst so wohlhabende Planet nur noch ein Ort des Grauens war.

 

Dann kam die Zeit der Blockade um Naboo, die Ausrufung des Krieges und den Einsatz der galaktischen Armee der Republik. Niemand hatte mehr Zeit sich um die kleinen Bürgerkriege auf Visby zu kümmern, also zerbrach die Verteidigung und Visby wurde wieder zu einer Piratenzuflucht. Doch die Gauner wussten, wie sie die Zeit des Krieges für ihren Vorteil nutzen konnten. Unter dem Zusammenschluss diverser Kopfgeldjäger, Schmuggler und andere Verbrecher, unter anderem auch dem Hutt Klan, wurde der Raumhafen von Visby wieder ein bekannter Umschlagpunkt auch für Transporter der GAR, welche schmutzige Geschäfte für Waffen und Informationen mit der freien Regierung des Planeten machten. Im Verlauf des Krieges gab es wieder einen Aufschwung der Wirtschaft, mehr Einfluss im Senat, die Hauptstadt erblühte in neuem Glanz, es gab eine eigene Armee zur Sicherung des Friedens auf Visby und der Planet blieb de Ganzen Krieg über neutral, da er auf Seiten der Republik, wie auch auf Seiten der KUS Informationen, Waffen, Vorräte und mehr lieferte. Erst nach dem Ende des Krieges, der Auflösung der KUS und der Umwandlung der Republik in das erste galaktische Imperium ging die Wirtschaft wieder zurück. Schon am Anfang der Imperialen Ära wurde Visby vom Imperium beobachtet, erst mit einem kleinen Außenposten, später folgte dann die Errichtung einer großen Basis und Visby sollte der größte Logistikpunkt im Outer Rim für das Imperium sein. Es gab große Visionen und ein neuer recht unbekannter Admiral, welcher nur Admiral Corvus genannt wurde, übernahm die Leitung und Aufsicht für alles was auf Visby vor sich ging.

 

Es bildete sich schnell ein Widerstand, welcher jedoch keine Bedrohung war. Der Planet war schnell unter Kontrolle, es lief alles wie gewohnt weiter, die Regierung blieb weiterhin frei, wurde jedoch vom Imperium kontrolliert. Der gigantische Raumhafen wurde weiterhin von Schmugglern genutzt, sogar mehr als je zuvor. Ob das Imperium dahinter Steckt? Niemand weiß es!






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