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LEDs und Löten - Do-it-yourself - Part1: Basics


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17 Antworten zu diesem Thema

#1 spacepilot3000

spacepilot3000

    Spacedaddy of Darth Tom

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Geschrieben: 27 November 2013 - 18:20 Uhr

Dieser Post macht ein Versprechen wahr.

Ich bin von so vielen Forumskollegen gefragt worden, und angeschrieben worden, wie man eigentlich die ganzen LEDs und Schaltungen in die MOCs bekommt. In der kürze der Zeit ist es immer sehr schwer das mal eben zu beantworten. Und auch in PNs oder Mails am Abend nach dem Tagesstress ist das nicht so lustig.

Aber ich habe gesagt, wenn ich Zeit finde, schreibe ich eine kleine Einführung.
Und here we go!

Eine Anmerkung noch: Jeder professionelle Elektroniker wird mich für vollkommen bescheuert halten, und mir keinesfalls verzeihen wie ich mit Fachbegriffen und Spezifikationen umgehe. Aber hey, es geht darum „es“ hinzubekommen, nicht wissenschaftliche Abhandlungen zu verfassen und alle zu verwirren. Und wie ich es schreibe, so löte ich es inzwischen sehr gut, und es klappt! Also, nehmt mein "Mir doch egal, Ihr Besserwisser".

So.

Das bedeutet aber nicht, dass ich gegenüber Tipps, Korrekturen, Verbesserungsvorschlägen und offenen Diskussionen verschlossen bin.

OH NEIN! Die möchte ich bei dem Thema sogar unbedingt haben! Werft mich zu, ich freu mich drauf!

Um erst einmal zu schauen, ob Ich überhaupt zu verstehen bin, und ob Euch mein Geschreibsel eventuell sogar noch hilft, starte ich vor dem Verfassen weiterer Teile heute mit der Einführung:

LEDs und Löten - Do-it-yourself - Part1: Basics

direkt in Planung habe ich dann noch...

LEDs und Löten - Do-it-yourself - Part2: Lauflichter und Schaltungen
LEDs und Löten - Do-it-yourself - Part3: Was ist ein Arduino, und warum verdammt brauche ich das evtl.?

Aber das ist noch nicht getippelt, nur entworfen...


*******

LEDs und Löten - Do-it-yourself - Part1: Basics

Fangen wir also mal mit den Basics an. Grundmaterial und Definitionen als Rahmen für alles.

Ihr braucht einen Lötkolben, und Lötzinn. Im Groben ist es das. Aber gut, nehmen wir es genauer.

Lötkolben:

Ich löte mit einem Ersa Tip 260 Lötkolben für etwa 37 Euro von Conrad (http://www.conrad.de...ef=searchDetail)

Aber ganz ehrlich, jeder 6,95 Euro Lötkoblen im Bereich zwischen 15-25 Watt tut es auch, Hauptsache er hat eine sogenannte „Bleistiftspitze“. Nur das die Dinger nicht lange halten, und die Beschichtungen der Spitzen schnell sterben, was ein Löten dann zur Qual macht.

Da wir uns mit LEGO immer im sehr feinen LED Bereich bewegen, nutze ich ein sehr dünnes Lötzinn. Für die groben Arbeiten habe ich eine 1mm Rolle, aber ansonsten nutze ich 0,5mm Lötzinn (http://www.conrad.de...ef=searchDetail)

Damit haben wir fast alles, was man zum Löten braucht. Ich habe mir irgendwann einmal eine helfende Hand besorgt. Das hilft dabei, das eine oder andere Kabel zu halten (http://www.conrad.de...ch_results&rb=1)


Grunddefinition: 12V

Um es für die weiteren Schritte einfach zu halten, und weil ich es immer tue, nehmen wir an, wir haben bei jedem Projekt eine 12V Stromquelle als Basis. Warum? 12V sind ausreichend, Netzteile sind günstig zu bekommen, und 12V haben mir bisher immer gute Dienste geleistet. Ich habe Bekannte, die auf 19V gegangen sind, weil alte Notebook Netzteile dies oft liefern. Noch günstiger eben. Aber ich bleibe bei 12V.
Somit wäre es gut, wenn Ihr eine 12 V Stromquelle besorgt. Entweder macht Ihr es wie ich, und besorgt Euch ein Netzteil wie dieses hier: http://www.conrad.de...ef=searchDetail

Das macht aber erst Sinn, wenn Ihr mehr machen möchtet. Zu Anfang sprengt dieses Ding doch eher das Budget. Oder, da es für die ersten Schaltungen perfekt nutzbar ist, empfehle ich zu Beginn dieses Ding: http://www.conrad.de...ef=searchDetail

Da könnt Ihr immer die nötigen 12V abnehmen, und mit 2,2 Ampere kommen wir meistens hin. Doch dazu später mehr. Ich nutze diese Netzteile gerne dann auch für „nach der Löterei" am MOC.
Der Stecker wird abgeknipst, oder eine entsprechende Buchse gekauft. Manchmal löte ich die Kabel des Netzteils an Strombricks von Lego. Die eignen sich gut als Verteiler im Moc, da sie kaum auffallen. Aber: Bohren müsst Ihr sowieso. Also könnt Ihr auch Kabel legen. Dafür nutze ich meist dieses: http://www.conrad.de...ef=searchDetail


Wir haben nun also einen Lötkolben, Zinn, und eine Stromversorgung.

Nun also frisch ans Werk. Aber halt - Wie geht es denn nun los?

Baseplates (Aber keine 48er):

Irgendwo müssen wir das Zeugs mit den komischen Namen ja später mal drauf löten, und irgendwie will man ja testen. Also brauchen wir eine Basis für unsere Experimente:

Für mich unheimlich hilfreich war und ist ein so genanntes „Brot-Brett“ - eine Steckplatine (wie diese: http://www.conrad.de...romSuggest=true)
Damit kann man zunächst ohne Löten Bauteile und Kabel aufstecken, und sehen ob man alles richtig zusammengestellt hat, und um relativ schnell Veränderungen testen zu können. So etwas kann man natürlich auch mit Brettern und Nägeln oder so etwas selber herstellen. Mein Tip: SINNVOLL!

Für die spätere Löterei brauchen wir dann so was in der Art hier: http://www.conrad.de...ef=searchDetail

Gibt es in vielen verschiedenen Größen und Formen. Später einfach mal stöbern.

So, nun kann es aber auch wirklich losgehen.

Die einfache LED (SMD und normal):

Macht Euch nichts vor. Wenn Ihr LEDs mit Lego verbauen wollt, werdet Ihr irgendwann Lego bohren müssen. Ist so. Punkt.
In einigen Fällen komme ich mit klassischen 3mm LEDs aus. Meistens nutze ich allerdings SMD LEDs der Bauform 0805, die sind so ca. 1x2mm groß.

Die LEDs gibt es je in verschiedensten Farben. Ich gehe da jetzt nicht näher in der Stückliste drauf ein - ich werde je das Beispiel der weissen LED nutzen. Die anderen Farben findet Ihr in den Shops meist „direkt daneben“:

3mm LED:

http://www.led1.de/s...-3mm-ultrahell/


SMD LED bedrahtet (Teuer, aber ohne Mühen - Ideal für den Einstieg):

http://www.conrad.de...t=SMD mit Litze

SMD LED zum selbst bedrahten (Billig, aber Drähte müssen selbst angebracht werden - Meine Wahl):

http://www.led1.de/s...d-bauform-0805/



Zu einer einzelnen LED benötigt Ihr bei 12V einen Widerstand von 470 Ohm (http://www.conrad.de...romSuggest=true).

Und es gibt Hilfe. Für die individuellen Anforderungen gibt es: www.led-rechner.de.

http://www.imperiumd...=1&d=1385571542

Schauen wir mal: 1 LED mit 3,2V, 20mA (Daten der LED) und 12v Eingangsspannung = 470 Ohm

Das ist dann auch schon der einfachste Lötvorgang. Der Widerstand wird an die Plus Seite der LED gelötet. Bei der normalen LED ist das immer die Seite mit dem kleineren Part innerhalb der LED. Man spricht davon, dass das „Töpfchen“ in der LED Minus ist, also die sogenannte Kathode. Das kleine Pinnchen ist die Anode, also Plus. Böse ist, manchmal gibt es Bauformen die genau anders herum laufen. MIT dem Widerstand an einer Seite ist das ohne Probleme aber testbar. Ihr bratet da nichts.

Bei einer SMD LED ist das etwas schwieriger - Auf denen ist manchmal ein Pfeil oder ein T gedruckt. Der T-Strich oder die dicke Seite des Pfeils ist meistens Plus. Auch hier hilft ein Test MIT Widerstand an einem der Kabel.

http://www.imperiumd...=1&d=1385571922

So denn, Kabel dran, Widerstand dran. Rein ins MOC. Ran an das Netzteil. Läuft.

Parallelschaltung

Das könnt Ihr mit so vielen LEDs machen, wie „das Netzteil hergibt“. Das nennt mann dann eine Parallelschaltung. Die einzige Grenze dabei ist die Leistung des Netzteils.

Eine SMD LED braucht meistens 20 mili Ampere (mA). Mit dem oben genannten 2 Ampere Netzteil ergibt sich:

0,02 A (20ma) * 100 = 2 A

Wir raten richtig: Das macht in der Theorie 100 mögliche LEDs direkt am Netzteil. Sollte reichen oder?

Reihenschaltung

Es gibt dann noch den „anderen“ Weg: Die Reihenschaltung. Hier teilen sich allerdings die einzelnen LEDs den 12V Strom des Netzteils. Bei den SMD LEDs mit 3,2V sind es also grade mal 4 mögliche LEDs in Reihe. Deswegen könnte man der Versuchung erliegen, stärkere Ströme zu verwenden, denn mit 19V könnt Ihr eben mehr als 4 LEDs in Reihe bekommen…

Das ganze läuft zur Sicherheit dann mit einem 1 Ohm Widerstand (Ich denke Ihr findet den bei Conrad jetzt selbst) und 4 LEDs, die immer + an -, + an - usw. - eben in Reihe verlötet werden. An das erste Plusbeinchen kommt dann der Widerstand, und wieder rein ins MOC. Ran ans Netzteil, Läuft.

http://www.imperiumd...=1&d=1385571542

In Reihe schalte ich gern, wenn viele LEDs auf engstem Raum unterzubringen sind, und kein Platz für ewig viele Kabel übrig ist.


Ran an die Platinen

Bisher haben wir die Basics beleuchtet. Im wahrsten Sinne des Wortes. Im nächsten Teil widmen wir uns langsam den Platinen. Dort schauen wir uns ein paar einfache, aber effektvolle Schaltungen an, die erste elektronische Bauteile erfordern.

Puh, aber wo fange ich da bloss an. Kondensatoren, Transistoren, ICs… Das alles will kurz erklärt sein. Aber nicht in Fachchinesisch, sondern pragmatisch.

Werde ich schon schaffen... lasst mir etwas Zeit!


Inzwischen - ran an die Lötkolben!



Zum Abschluss noch ganz lose gesammelt, Links zum Einlesen:


http://www.elektroni...slt/index.htm#1

http://de.wikipedia....iki/Leuchtdiode

http://www.led-rechner.de

http://www.leds.de/Widerstandsrechner/

http://www.hobby-bas...einstellbar.htm

http://www.moddingte...auflicht-2.html





http://www.youtube.com/watch?v=ok5a9U9cWvI

Und um mal eine Idee aus den tausenden Möglichkeiten aufzugreifen habe ich ein paar Bilder aus alten Projekten gefunden:

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild

Coole Effekte bekommt man auch mit Glasfaser hin:

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild

Angehängte Bilder (Vorschau)

  • parallel.png
  • reihe.png
  • smdled.jpg


#2 Darthbaby

Darthbaby

    Schnaufi

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Geschrieben: 27 November 2013 - 19:26 Uhr

Das ist einfach großartig.

Vielen Dank für die Mühe!!!!!!!

Mein Lötkolben ist schon eingetrudelt und ein paar LED´s zum üben habe ich gleich mitbestellt. Wenn ich Deinen Thread lese, dann habe ich bis jetzt alles richtig gemacht. Samstag wird geübt. Bis dahin ist auch der Hangar komplett Rückgebaut. Und dann geht es los mit dem neuen Hangar.
Dank Dir voll BELEUCHTUNG :cool:
Recht so! Wir sind böse!
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Hier geht es zum aktuellen Projekt: Der neue Hangar

#3 Unnamed Crewmember

Unnamed Crewmember

    Das namenlose Mannschaftsmitglied

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Geschrieben: 28 November 2013 - 01:27 Uhr

Moin,
finde ich super, dass du dir die Mühe machst, dieses "fieselige" Thema darzustellen. Gleich auch einen guten Tipp eingesaugt: Feineres Lötzinn besorgen.

Hier ein paar Anmerkungen von mir.

An dem Elend kommt man nicht vorbei:
An LEDs verschiedener Typen, vor allem verschiedener Farben fällt unterschiedlich viel Spannung ab. Das muss man bei der Wahl des Vorwiderstands berücksichtigen. Hier ein Widerstandrechner für unterschiedliche Farben:
http://www.elektroni...bau/1109111.htm (ich habe jetzt nicht geguckt, ob so was bei der Linksammlung dabei war).
Wenn man aber öfter LEDisieren will, brennt man sich am besten gleich dir Formel ins Kleinhirn:
Eingefügtes Bild
Mit falsch berechneten Vorwiderständen leuchten die LEDs entweder zu schwach oder nur kurz und dann nie wieder.

Manch einer mag sich fragen:
"Was soll das überhaupt mit dem komischen Vorwiderdingenskirchen? Eine Glühlampe hat ja auch keinen."

Eine Glühlampe ist in sich selbst ein Widerstand und begrenzt daher den maximalen Stromfluß, so dass es keinen zerstörerischen Kurzschluss gibt. Eine Leuchtdiode (LED) hat fast keinen eigenen Widerstand. Es würde fast unbegrenzt Strom fließen und das schwächste Glied im Stromkreis durchbrennen - in unserem Fall die LED. Daher muss der Strom mit einem Vorwiederstand begrenzt werden.

Zum Löten gibt es spezielle, wärmefeste Schwämmchen, die man anfeuchtet und die Spitze des Lötkolbens daran abwischt, wenn das Zinn daran verkokelt ist. Mit Kokel auf der Spitze fließt das Zinn auf der Lötstelle nicht gut. Feuchter Lappen aus Baumwolle tut's aber auch.


Für's Netzteil habe ich eine für mich super preiswerte Lösung gefunden. Genug Leistung für den meisten Beleucht-Tüddelüt und kurzschlussfest: http://www.amazon.de...ds=led netzteil

Beim Stichwort "Bohren" bekomme ich fieses Kreuz-und-quer-Stirnrunzeln. Wer so feine Teile wie Lichtschwertgriffe, Blaster, kreuzachsen oder dergleichen dünnes Zeug längs durchbohren will, möge sich darauf einstellen, dass man dabei gerne erst mal Ausschuss produziert, weil Bohrer aus der Spur laufen oder der Kram auch gerne man schmilzt. Nicht in lebensnotwendigen Superselten-Teilen herumbohren. Mit geringer Drehzahl bohren und mit Bohröl schmieren.

#4 Clone Jedi Luc

Clone Jedi Luc

    Clone In der Jedi Ausbildung

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Geschrieben: 28 November 2013 - 06:21 Uhr

Hi,

erstmal find ich es super das du uns das hier so gut erklärst
aber ich verstehe nicht wie du das mit den Löchern in den Basics
meinst.Vielleicht köntest du ja ein Bild machen?

Lg Clone Jedi Luc
Schaut bei meinem aktuellen Projekt Elom vorbei.

Hier (klicken)

Würde mich über Kommentare sehr Freuen.

#5 gouranga

gouranga

    Minifig-Sammler

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Geschrieben: 28 November 2013 - 14:48 Uhr

Vielen vielen Dank für diesen großartigen Bericht! Habe mich bisher noch nicht an das Thema heran getraut, aber dank deiner Anleitung wird es damnächst in Angriff genommen.

"This page was added to your favourites"

[SIGPIC][/SIGPIC]


Meine Star Citizen Heimat:
www.starcitizenbase.de

IDS Alben:
http://imperiumderst...lbum.php?u=5555


Meine Sammlung:
www.brickset.com/search/?OwnedBy=gouranga

:qukePilot

#6 Großadmiral Thrawn

Großadmiral Thrawn

    Großinquisitor

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Geschrieben: 28 November 2013 - 18:38 Uhr

Erstmal ein ganz großes Lob für die Arbeit
Tolle Arbeit, ich bin zwar der 19V Typ, wegen der Netzteile die immer mal anfallen. Löten muss ich mal probieren, habe ja jetzt eine Anleitung. Bis jetzt Klemme ich immer, mal sehen.

Nochmal danke

Gruß Thrawn
Das Imperium wird immer bestehen.

#7 spacepilot3000

spacepilot3000

    Spacedaddy of Darth Tom

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Geschrieben: 28 November 2013 - 19:46 Uhr

Guten Abend Zusammen,

ich beginne dann mal den zweiten Teil zu tippeln.

Für den Großadmiral bleibt zu sagen: 820 Ohm für eine LED an 19V ;-)
Es ist tatsächlich so einfach: led-rechner.de macht es babyleicht, alle Basics einfach zu "erfragen"

Und dem Clone Jedi Luc sei erklärt:

Ich führe meine LED Kabel immer aus den Lego Steinen nach unten unter das MOC ab. So muss man eben die Steine mit 1mm oder 2-3mm Bohrern durchbohren. Dabei bohre ich eben immer von Oben nach unten durch die Noppe, und vermeide in den "Flächen" zu zerstören.

Wenn ich die Tage ein Bild davon mache, stell ich es online.

Unnamed Crewmember,
Du hast natürlich vollkommen recht, und Deine Infos sind perfekt - Allerdings wollte ich niemanden mit den üblichen Formeln und elektronischen Grundregeln abschrecken. Bei 12V leuchtet eine LED jedweder Farbe mit 470 Ohm perfekt und lange. Für den Anfang ist das genug Info, dachte ich. Deine Ausführung ist daher eher schon als Advanced Science zu handeln ;-)

Ich freue mich, dass ich Euch nun ans Löten bekomme! Und so macht es natürlich auch Spass den zweiten Teil anzugehen!

#8 HuKu

HuKu

    Kadett

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Geschrieben: 28 November 2013 - 19:58 Uhr

Hallo,

ich finde das Thema sehr interessant und werde Deine Tips mit sicher umsetzen.
Mach auf jedenfall weiter so!!!

Gruß
Hubert

#9 Darthbaby

Darthbaby

    Schnaufi

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Geschrieben: 30 November 2013 - 14:49 Uhr

Space, noch einmal ein großes DANKESCHÖN. Die erste LED brennt seit einer Minute. War Kinderleicht. Jetzt gehe ich mal den Conrad plündern und los geht es dann. Mal schaun was in 6 Monaten dabei rausgekommen ist =)
Recht so! Wir sind böse!
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#10 Unnamed Crewmember

Unnamed Crewmember

    Das namenlose Mannschaftsmitglied

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Geschrieben: 01 Dezember 2013 - 15:58 Uhr

Space, noch einmal ein großes DANKESCHÖN. Die erste LED brennt seit einer Minute. War Kinderleicht. Jetzt gehe ich mal den Conrad plündern und los geht es dann. Mal schaun was in 6 Monaten dabei rausgekommen ist =)



ACHTUNG ACHTUNG! Es sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, das Conrad auch die Apotheke mit dem blauen C genannt wird. Viele Artikel, u.a. auch Elektronik-Komponenten sind da m. E. extrem überteuert. Wenn man mal eine LED mit Widerstand braucht, ist das sicher ok, die da mal eben mitnimmt. Bei größeren Stückzahlen gibt es im Internet echt bessere alternativen. Manchenorts gibt's auch noch den guten, alten Elektronikbastelladen.

#11 Darthbaby

Darthbaby

    Schnaufi

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Geschrieben: 01 Dezember 2013 - 18:03 Uhr

ACHTUNG ACHTUNG! Es sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, das Conrad auch die Apotheke mit dem blauen C genannt wird. Viele Artikel, u.a. auch Elektronik-Komponenten sind da m. E. extrem überteuert. Wenn man mal eine LED mit Widerstand braucht, ist das sicher ok, die da mal eben mitnimmt. Bei größeren Stückzahlen gibt es im Internet echt bessere alternativen. Manchenorts gibt's auch noch den guten, alten Elektronikbastelladen.



Weiß ich doch ;). Es ist nur müssig alle Anlaufstellen aufzuzählen, z.B. meinen Elektroladen in Niehl, den es tatsächlich immer noch gibt.
Recht so! Wir sind böse!
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#12 Unnamed Crewmember

Unnamed Crewmember

    Das namenlose Mannschaftsmitglied

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Geschrieben: 01 Dezember 2013 - 23:27 Uhr

Weiß ich doch ;). Es ist nur müssig alle Anlaufstellen aufzuzählen, z.B. meinen Elektroladen in Niehl, den es tatsächlich immer noch gibt.


Ich wollte halt nur vermeiden, dass Leute, die in dem Thema unbeleckt sind, ihre Kröten auf diesem Wege zum Fenster rauswerfen. Und Conrad hat echt teilweise absolute Mondpreise. Ich habe da mal ein 0815-Poti mitgenommen, weil ich gerade ein brauchte. Für SECHS Euro. So was darf vielleicht zwei kosten.

#13 Darthbaby

Darthbaby

    Schnaufi

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Geschrieben: 02 Dezember 2013 - 19:35 Uhr

Und damit hast Du natürlcih auch absolut recht Unnamed.
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#14 StarWarsKev

StarWarsKev

    Vize-Admiral

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Geschrieben: 05 Dezember 2013 - 18:55 Uhr

Tolle Arbeit! Und ein Klasse Effekt! Gelötet habe ich noch nie. Aber muss ich so wie hier gezeigt mal machen! ;)

#15 Erik_1101

Erik_1101

    jedimeister auf Hoth

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Geschrieben: 17 Dezember 2013 - 06:28 Uhr

Erstmal schönes turtorial was du da gemacht hast :dh

Auch wenn ich noch nicht löten darf ist das schonmal gut um vllt. später einmal ein moc mit sowelchen selbst gelöteten leds zu bauen .
Danke für das turtorial jetzt kann man sich schonmal über die grundlagen informieren :)

Lg : Erik

Yoda:„Öffnet euch. Spürt die Legosteine, die euch umgeben. Eure Hände nutzen ihr müsst.“

:Yoda1



 


#16 Darthbaby

Darthbaby

    Schnaufi

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Geschrieben: 22 Dezember 2013 - 10:36 Uhr

Macht Euch nichts vor. Wenn Ihr LEDs mit Lego verbauen wollt, werdet Ihr irgendwann Lego bohren müssen. Ist so. Punkt.


Wie wahr, wie wahr. Beim ersten Holm meines Hangartor dachte ich noch "Das geht ohne Bohren" :D Weit gefehlt!!! Spacepilot hat ja so recht.

Daher ging es gestern ran an Minibohrer und Fräse. Ich muss aber noch üben, da ich zwei linke Hände habe.
Doof ist nur, wenn man mal an ein Kabel ran muss. Bei meinen hohen Wänden wird das ein größerer Abbau.

So, lange Rede... Jemand wollte ja mal Fotos haben und ich hatte gerade mein Mobil zur Hand:

http://www.imperiumd.../131803.picture

http://www.imperiumd.../131805.picture

http://www.imperiumd.../131804.picture

An Abzweigen arbeite ich mit kleinen Lüsterklemmen. Die sind natürlich teilweise schwer unterzubringen, wenn man nur 2x4 gerade baut. Ich mache mal kein Bild von der Steinevergewaltigung, die ich begangen habe.
Recht so! Wir sind böse!
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#17 Bricklife

Bricklife

    Kadett

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Geschrieben: 01 Januar 2014 - 19:16 Uhr

Hallo,

ein paar Fragen:

Lötkolben:

Ich löte mit einem Ersa Tip 260 Lötkolben für etwa 37 Euro von Conrad (http://www.conrad.de...ef=searchDetail)

Aber ganz ehrlich, jeder 6,95 Euro Lötkoblen im Bereich zwischen 15-25 Watt tut es auch, Hauptsache er hat eine sogenannte „Bleistiftspitze“. Nur das die Dinger nicht lange halten, und die Beschichtungen der Spitzen schnell sterben, was ein Löten dann zur Qual macht.


Warum keine Lötstation? Kann hierzu jemand eine empfehlen?


Grunddefinition: 12V

Um es für die weiteren Schritte einfach zu halten, und weil ich es immer tue, nehmen wir an, wir haben bei jedem Projekt eine 12V Stromquelle als Basis. Warum? 12V sind ausreichend, Netzteile sind günstig zu bekommen, und 12V haben mir bisher immer gute Dienste geleistet. Ich habe Bekannte, die auf 19V gegangen sind, weil alte Notebook Netzteile dies oft liefern. Noch günstiger eben. Aber ich bleibe bei 12V.
Somit wäre es gut, wenn Ihr eine 12 V Stromquelle besorgt. Entweder macht Ihr es wie ich, und besorgt Euch ein Netzteil wie dieses hier: http://www.conrad.de...ef=searchDetail

Das macht aber erst Sinn, wenn Ihr mehr machen möchtet. Zu Anfang sprengt dieses Ding doch eher das Budget. Oder, da es für die ersten Schaltungen perfekt nutzbar ist, empfehle ich zu Beginn dieses Ding: http://www.conrad.de...ef=searchDetail

Da könnt Ihr immer die nötigen 12V abnehmen, und mit 2,2 Ampere kommen wir meistens hin. Doch dazu später mehr. Ich nutze diese Netzteile gerne dann auch für „nach der Löterei" am MOC.
Der Stecker wird abgeknipst, oder eine entsprechende Buchse gekauft. Manchmal löte ich die Kabel des Netzteils an Strombricks von Lego. Die eignen sich gut als Verteiler im Moc, da sie kaum auffallen. Aber: Bohren müsst Ihr sowieso. Also könnt Ihr auch Kabel legen. Dafür nutze ich meist dieses: http://www.conrad.de...ef=searchDetail



Das Netzteil ist recht teuer? Warum, warum geht bspw nicht dieses hier:
http://www.pollin.de...CFQlb3godxmUAmg

2A ist zwar stabiler, aber für ein paar LEDs?

Wo hast die passende Buchse zu deinem Vorschlag erworben?

#18 Unnamed Crewmember

Unnamed Crewmember

    Das namenlose Mannschaftsmitglied

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Geschrieben: 06 Januar 2014 - 13:56 Uhr

Moin,
im Prinzip kann man dafür auch so ein einfaches/günstiges Steckernetzteil verwenden. Allerdings sind relativ enge Grenzen gesetzt. Rein rechnerisch ist da bei 50 Standard-LED Feierabend. Bei superhellen LED-Typen weniger. Also für kleiner MOCs sicher eine Alternative. Solche Buchsen bekommt man bei Reichelt, Völkner Conrad, etc. Man muss beim Kauf nur sehr aufpassen, dass die Dinger auch wirklich passen, da sie überhaupt nicht genormt sind. Da sind 5mm nicht immer 5mm. Ich hatte da auch schon ärger, weil Stecker und Buchse nur wackelig Kontakt hatten. Eine wirkliche wackelsichere Alternative sind z.B. sog. Tamiya-Stecker, die normalerweise im RC-Modellbaubereich für den Anschluss von Akkus verwendet werden.