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Die Neun Reiche - Die Chronik

Die Neun Reiche Chronik

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5 Antworten zu diesem Thema

#1 Fletcher Floyd

Fletcher Floyd

    Schnellbauer

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Geschrieben: 27 März 2016 - 19:21 Uhr

Neun Reiche die Chronik

 

Sänger 2.jpg

 

So seid gegrüßt, all Ihr Beobachter!

An dieser Stelle möchten wir, die Gebrüder Gumbold, die begabtesten Geschichtenerzähler aus allen Neun Reichen, Euch Kunde bringen! Von jenen diplomatischen Verstrickungen der hohen Herrscher der Reiche und jenen, die ihr Dasein gegenwärtig noch in deren Schatten fristen und heimatlos durch die Lande streifen.  

Auf die Idee jener Erzählung stießen wir, als wir die fast verblichenen Schriften unserer Ahnen, aus einer einst fortschrittlichen, jedoch untergegangenen Welt studierten. Schon ihnen war diese Dichtform bekannt, die sich in der Sprache der Alten einst „Kompaktübersicht“ nannte.

So höret denn nun, wie alles  seinen Anfang nahm!

 

 

Runde 1

 

Das Herzogtum Südende setzt auf Wachstum und Handel. Wilhelm Shelby verkündet im Namen des Herzogs den Bau einer Mühle und senkt die Preise für die Rohstoffe Stein auf 8.500, Holz auf 8.500 und Eisen auf 9.000 Goldmünzen.

Die Brandküste schließt ein Handelsbündnis mit Lyssaris, wodurch die Basis für kommenden Rohstoffhandel gelegt wurde. Zudem investiert das Herzogtum in den Bau eines Brunnens.

Die freie Gruppe Bruderschaft des Zorns erbettelt vom Fürstentum Arkonmoor stattliche 3.000 Goldmünzen. Zudem rekrutiert das Kriegerkollektiv neue Streitkräfte und erhöht so seine Kampfkraft.

Großsteinen schließt ein Handelsbündnis mit Arkonmoor, außerdem wird im Namen von Arnas mit dem Bau einer Handelsstation begonnen, um den Haushalt nachhaltig zu stärken.

Racryth, Fürst von Bonissa schlägt der Insel Lyssaris erfolgreich ein Handelsbündnis vor. Weniger Erfolg hat der Fürst dagegen  mit dem abgelehnten Angebot eines Militärbündnisses mit der Brandküste, da diese sich noch nicht bereit für eine Allianz derartiger Tragweite sieht.

Der Drachenorden spuckt erstmal in die Hände und erwirtschaftet durch ehrliche Arbeit 1.000 Goldmünzen. Außerdem steigert die freie Gruppe ihre Kampfkraft durch die Rekrutierung neuer Kämpfer.

Die Freihanse legt Anker in Großsteinen und erwirbt vier Einheiten des Rohstoffes Luxusgüter. Um die Ausgaben zu senken, verdient sich die freie Gruppe außerdem 1.000 Goldmünze durch ehrliche Arbeit.

Das Herzogtum Floggenbach versucht als zweite Provinz ihr Glück mit dem Abschluss eines Militärbündnisses. Doch auch ihr Gesuch, gerichtet an Großsteinen, wird freundlich abgelehnt. Die Offerte eines Handelsbündnisses mit Saelester bleibt gar unbeantwortet –zunächst.

Eine Balance zwischen Handel und Selbstschutz prägt die diplomatischen Bestrebungen der Insel Lyssaris. Herzog Roland van Tessel ordnet den Bau eines Stalls und die Anschaffung von Wurfspeeren an.

Ein Raunen geht durch die Herrscherhallen der neun Reiche: Hohepriester Jarmus aus den Orklanden schließt erfolgreich ein militärisches Bündnis mit Rollo von Floggenbach ab. Um die neu geknüpften diplomatischen Beziehungen weiter zu intensivieren, wird zudem ein Handelsbündnis mit Floggenbach abgeschlossen.

Auch der Zwergenkönig von Lurvenheim schließt kurz darauf erfolgreich ein Militärbündnis mit Floggenbach. Außerdem kann er schon kurz darauf ein neu geschlossenes Handelsbündnis mit Lyssaris verkünden.

Weniger spektakulär gestalten sich dieser Tage die Bestrebungen der Eisernen Legion. Immerhin 1.500 Goldmünzen nimmt die freie Gruppe durch eine Betteltour durch Bonissa ein. Enttäuscht von der in ihren Augen mageren Ausbeute machen sich die Krieger für ein erneutes Betteln nach Floggenbach auf den Weg. Die Reise blieb jedoch erfolglos, da man ihnen den Zutritt zur Hauptstadt versagte.

König Zynus XI. von Saelester bedauert den diplomatischen Fauxpas seines Nichtbeantwortens der Handelsofferte aus Floggenbach und entsendet nun seinerseits einen Unterhändler. Kurz darauf wird der Abschluss des Handelsbündnisses verkündet. Zudem setzt der König auf Wachstum und investiert in den Bau einer Handelsstation.

Das Fürstentum Arkonmoor investiert einen hohen Geldbetrag in die Rekrutierung neuer Streitkräfte. Außerdem wird ein Handelsbündnis mit der Brandküste geschlossen und gefeiert.

 

Deutung und Ausblick:

 

Schon früh in der Geschichtsschreibung beobachten wir kleine, aber spürbare Veränderungen der Kräfteverhältnisse. Das Herzogtum Floggenbach darf durch neu geschlossene Militärallianzen im Falle eines Kampfes auf doppelte Unterstützung von außerhalb hoffen. Eine starke Abschreckung für alle geneigten Invasoren sollte dies allemal sein. Andere Provinzen, wie Großsteinen, Lyssaris, Brandküste oder Südende setzen zunächst auf eine Balance zwischen zivilen und/oder militärischen Investitionen und dem Ausbau der Handelsbeziehungen zu anderen Provinzen. Von den freien Gruppen scheint die Freihanse als einzige an Rohstoffen interessiert zu sein, während andere, wie etwa die Bruderschaft des Zorns, erfolgreich erbetteltes Geld postwendend in das Anwerben neuer Streiter reinvestieren.

Keiner kann heute sagen, was sich aus diesen ersten politischen Zügen der Anführer der Neun Reiche einmal ergeben mag. Doch schon bald werden wir mehr wissen.

 

Challenge 1 –Treffen der Champions

 

Ein großes Turnier der stärksten Streiter bot den Herrschern die Gelegenheit, hohe Goldbeträge zu gewinnen, um die Staatskasse aufzumöbeln. Auch hier hatte Floggenbach die Nase vorn, die Kampfkunst von Rollo sagte dem Volk der Reiche am meisten zu. 10.000 Goldmünzen waren die fette Ausbeute, doch auch die anderen Provinzen sowie freie Gruppen kehrten durchaus nicht unzufrieden vom Wettkampf zurück –fast alle hatten den Staatshaushalt durch die Teilnahme verbessern können. Die Plätze zwei und drei belegten übrigens Südende (9.000 GM) und die Freihanse (8.000 GM).


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#2 Fletcher Floyd

Fletcher Floyd

    Schnellbauer

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Geschrieben: 13 April 2016 - 18:59 Uhr

Runde 2

 

Das Herzogtum Südende investiert in den Bau eines Brunnens, um seine Steuereinnahmen dauerhaft zu erhöhen. Ausserdem wird ein militärisches Bündnis mit Floggenbach geschmiedet.

 

Die Herrscher der Brandküste nutzen als erste Provinz die Möglichkeiten eines zuvor geschlossenen Handelsbündnisses mit der Insel Lyssaris aus und erkaufen sich den dauerhaften Zugriff auf den Rohstoff Holz, der ihnen dadurch nun für militärische und zivile Bauwerke unbegrenzt zur Verfügung steht. Kaum dass die erste Lieferung an der Brandküste eintrifft, ordnen die Herrscher zudem den Bau eines Stalls an.

 

Die Bruderschaft des Zorns“bettelt in Südende –und erhält 1.000 Goldmünzen. Außerdem kauft auch sie Holz aus Lyssaris.

 

Auch Großsteinen versteht die Notwendigkeit von Handelsverträgen und schließt zunächst mit Südende ein Handelsabkommen. Um das Steuersystem aufzupäppeln, wird zudem der Bau eines Brunnens angeordnet.

 

Fürst Racryth von Bonissa baut seine Handelsbeziehungen aus. Er schließt ein Handelsabkommen mit Südende und erkauft außerdem den Rohstoff Luxusgüter aus Lyssaris, der ihm von den van Tessels fortan unbegrenzt zur Verfügung gestellt wird.

 

Der Drachenorden folgt zunächst weiter emsig dem Pfad der ehrlichen Arbeit. Im Herzogtum Floggenbach gehen die Drachenstreiter dann auf Verbrecherjagd und betteln bei Herzog Rollo um eine Belohnung. Dieser hat seiner Provinz jedoch einen strikten Sparkurs verordnet und schickt die Bittsteller wieder weg. Diese dürften die Kaltherzigkeit des Herzogs sicher nicht so schnell vergessen…

 

Die wackeren Seebären der Freihanse betteln vor den Toren des Schlosses von Asfor in Südende erfolgreich um finanzielle Unterstützung. Diese wird in Höhe von 500 Goldmünzen, dem Minimalbetrag, gewährt. Trotz leichter Enttäuschung über den vermeintlichen Geiz des Verwalters Shelby kauft die Freihanse vier Einheiten des Rohstoffes Holz.

 

Mit Spannung erwartet wurden vielerorts die nächsten politischen Züge Rollos von Floggenbach, der mittlerweile über nicht weniger als drei Militärbündnisse verfügt. Anstatt jedoch die Welt zu erobern, oder zumindest fleißig zu plündern, entschließt sich der Führer einer der derzeit stärksten Armeen der Neun Reiche jedoch dazu, erst einmal sein Handels- und Finanzsystem auszubauen. Er befiehlt den Bau einer Mühle und schließt ein Handelsbündnis mit Lurvenheim.

 

Rohstoffkäufe anderer Provinzen haben das Inselreich Lyssaris zwischenzeitlich zum wohlhabendsten der neun Reiche werden lassen. Herzog Roland van Tessel sieht daher die Gelegenheit gekommen, den militärischen Rückstand seiner Nation durch den Bau von Pechfassschleudern aufzuholen und gibt diesen umgehend in Auftrag. Nach hitzigen Ratsdebatten entscheidet er sich außerdem dazu, das Steuersystem durch den Bau einer Gerberei nachhaltig anzukurbeln.

 

Die Orklande entsenden auf Geheiß der Zitadelle einen Ochsenkarren nach Floggenbach, um den Rohstoff Stein zu erwerben. Umgehend werden die ersten Lieferungen auf die Reise geschickt und postwendend zum Bau eines Brunnens verwendet. Dies garantiert den Herrschern dauerhaft zusätzliche Steuereinnahmen.

 

Das Königreich Lurvenheim tut es den Orklanden gleich und erwirbt in Floggenbach ebenfalls dauerhaften Zugriff auf den Rohstoff Stein. Darüber hinaus wird mit dem Bau einer Handelsstation begonnen, um die Steuereinnahmen der Krone zu steigern.

 

Die Eiserne Legion braucht Geld und setzt zunächst friedlich alle Hebel in Bewegung, um welches an Land zu ziehen: Erst besucht eine Abordnung die Insel Lyssaris und erbettelt von den van Tessels erfolgreich 1.500 Goldmünzen. Durch das Verrichten ehrlicher Arbeit erwirtschaften die Söldner zudem weitere 1.000 Goldmünzen.

 

Der König von Saelester schließt erfolgreich ein Handelsabkommen mit der Brandküste und entschließt sich ebenfalls zum Bau eines Brunnens.

 

Der Fürst von Arkonmoor strebt nach einem militärischen Bündnis. Seine Berater finden in den Orklanden und Racryth von Bonissa interessierte Verbündete. Die Bündnisse werden umgehend unterzeichnet und der König kann von nun an deutlich besser schlafen.

 

Deutung und Ausblick:

 

Boten, Unterhändler und Rohstofftransporte reisen hin und her –geschäftiges Treiben und engagierte Bündnispolitik bestimmen dieser Tage die Diplomatie. Fast alle Provinzen investieren zudem in zivile Bauprojekte, um sich dauerhaft höhere Steuereinnahmen zu sichern. Auch in dieser Runde steht Floggenbach im Fokus, kann das Reich Rollos doch ein weiteres Militärbündnis verkünden und nimmt durch Rohstoffankäufe anderer Provinzen stattliche Summen ein. Auch die Insel Lyssaris profitiert stark vom Rohstoffhandel und investiert in Pechfassschleudern, um seine militärischen Defizite auszugleichen. Die freien Gruppen betteln oder verdingen sich mit ehrlicher Arbeit. Die Freihanse, um einen weiteren Rohstoff anzukaufen, die Bruderschaft des Zorns, um weiter ihre Kampfkraft zu steigern.

 

Es herrscht weiterhin Frieden in den neun Reichen. Fraglich ist nur, ob dieser Zustand allgemeiner Harmonie von Dauer sein kann...


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#3 Fletcher Floyd

Fletcher Floyd

    Schnellbauer

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Geschrieben: 13 Juli 2016 - 08:59 Uhr

Runde 3:

Südende schmiedet ein militärisches Bündnis mit der Brandküste und baut eine Balliste.

Die Brandküste schließt ihrerseits ein Militärbündnis mit Saelester und und einen Handelsvertrag mit Bonissa.

Die Bruderschaft des Zorns lässt Wurfspeere anfertigen und refinanziert diese Ausgabe zum Teil durch ehrliche Arbeit.

Das Herzogtum Großsteinen senkt seine Preise für Stein und Luxusgüter auf jeweils 7.500 Goldmünzen. Außerdem wird in Südende der Zugriff auf Holz erkauft.

Bonissa senkt den Eisentarif auf 8.000 Goldmünzen und schließt einen Handelsvertrag mit Arkonmoor.

Der Drachenorden leistet ehrliche Arbeit. Ein Spendengesuch an Floggenbach wird unwirsch abgelehnt.

Die Freihanse lässt Pechfasschleudern bauen und holt durch ehrliche Arbeit einen kleinen Teil der Ausgaben wieder rein.

Das Herzogtum Floggenbach erwirbt Eisen aus den Orklanden und baut eine Fleischerei.

Lyssaris ist erster Profiteur des gesenkten Eisentarifs in Bonissa und erwirbt Zugriff auf diesen Rohstoff. Zudem wird mit Bonissa ein Militärbündnis geschlossen.

Die Orklande senken die Preise für Eisen und Edelmetalle auf jeweils 7.500 Goldmünzen und schließen ein Handelsbündnis mit Lyssaris.

Das Königreich Lurvenheim senkt ebenfalls die Preise: Für jeweils 7.500 Goldmünzen gibt's ab sofort Luxusgüter und Edelmetalle. Außerdem wird mit Saelester ein Militärbündnis geschlossen.

Die eiserne Legion spezialisiert sich auf ehrliche Arbeit und möbelt so die Haushaltskasse auf.

Sarlester senkt den Holzpreis auf 7.000 Goldmünzen und schließt einen Handelsvertrag mit Südende.

Arkonmoor einigt sich mit der Brandküste ebenfalls auf ein militärisches Bündnis und senkt außerdem die Preise für Edelmetalle und Luxusgüter.

Deutung und Ausblick:

In der dritten Spielrunde setzt ein auffälliger Preisverfall der Rohstoffe ein, offenbar versuchen sich die Anbieter mit niedrigen Tarifen gegenseitig die potentielle Kundschaft abspenstig zu machen. Daneben werden weiterhin fleißig Handelsbündnisse und Militärische Allianzen geschlossen. Noch herrscht Frieden... noch!


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#4 Fletcher Floyd

Fletcher Floyd

    Schnellbauer

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Geschrieben: 08 August 2016 - 16:28 Uhr

Runde 4:

 

Südende gibt den Bau eines Katapults in Auftrag und zieht im Zuge allgemeiner Rohstoffpreis-Reduzierungen nach: Holz und Stein kosten fortan je 7.000, Eisen 7.500 Goldmünzen.

 

Die Brandküste baut eine Mühle und erwirbt vom Arkonmoor für 8.500 GM Zugriff auf den Rohstoff Luxusgüter.

 

Die Bruderschaft des Zorns investiert gleich zweimal in den Bau von Wurfspeeren.

 

Großsteinen geht ein Handelsbündnis mit Lurvenheim ein und entschließt sich zum Bau eines Stalls.

 

Fürst Racryth von Bonissa ist unauffindbar und so kann das Herzogtum keine politische Aktion vermelden.

 

Der Drachenorden macht's wie die Bruderschaft des Zorns und investiert gleich zweimal in Wurfspeere.

 

Ein Gesuch um finanzielle Unterstützung seitens der Freihanse bleibt von Floggenbach unbeantwortet, mit ehrlicher Arbeit verdienen sich die Seeleute in dieser Runde dennoch ein kleines Zubrot.

 

Rollo von Floggenbach investiert in die Anschaffung eines prächtigen Katapults sowie den Bau eines Brunnens.

 

Die van Tessels von Lyssaris reduzieren die Preise für Holz und Luxusgüter auf jeweils 8.000 Goldmünzen. Außerdem beschließen sie den Bau einer Handelsstation.

 

Die Orklande zeigen sich in dieser Runde freigiebig: Sie erwerben Holz aus Floggenbach und spenden der Bruderschaft des Zorns 500 Goldmünzen.

 

Das Königreich Lurvenheim profitiert vom gesenkten Holztarif in Lyssaris und schlägt für 8.000 Goldmünzen zu. Der Bau einer Mühle ist das erste Resultat dieses Handels.

 

Die Eiserne Legion faulenzt in der Sonne und versäumt es, auch nur irgendetwas anzustellen, das nur irgendwie mit Kampf oder Arbeit zu tun hat. Warum auch nicht?

 

Ungleich umtriebiger gibt sich der König von Saelester: Er schließt mit der Provinz Lurvenheim ein Handelsbündnis und kauft noch in derselben Runde den Rohstoff Luxusgüter von ebendieser.

 

Dies stellt einen eindeutigen Regelverstoß dar, da immer erst ab der jeweils nächste Runde nach dem Abschluss eines entsprechenden Bündnisses mit Rohstoffen gehandelt werden darf. Da der Spielleitung dies nicht sofort aufgefallen ist, wird die Aktion zwar akzeptiert, aber die Bonuszahlung von 1.000 Goldmünzen von beiden Handelspartnern rückwirkend wieder einkassiert.

 

Arkonmoor erwirbt den Rohstoff Stein aus Großsteinen für günstige 7.500 Goldmünzen. Die erste Lieferung wird sogleich in den Bau eines Brunnens gesteckt.

 

Deutung und Ausblick:

 

Man hat sich lieb, man handelt fleißig und verbündet sich. Keinerlei Anzeichen für Disharmonie ...oder? Etwas Sorgen macht dieser Tage die Abwesenheit von Fürst Racryth aus Bonissa. Die Freihanse dagegen schmollt ob des ignorierten Spendengesuchs an das wohlhabende Floggenbach. Doch im Großen und Ganzen herrscht nach wie vor die große Harmonie.


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#5 modestolus

modestolus

    Stiller Leser

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Geschrieben: 19 August 2016 - 20:36 Uhr

Runde 5:

 

Vorbemerkungen:

Aufgrund einer großen Postkarten-Werbeaktion während der vierten Runde haben einige der Provinzen und Freien Gruppen in den Neun Reichen drei Spielzüge zur Verfügung.

Die Belohnungen für Freebuilds sind in Runde fünf gestiegen: Provinzen erhalten einen Bonus von 2.000 GM, Freie Gruppen gar 3.000 GM.

Die im Ausblick beschriebene Harmonie konnte nicht in die Runde fünf übertragen werden. Nach den Sorgen über die Abwesenheit von Fürst Racryth aus Bonissa, folgte das Chaos in der östlichsten Provinz der Neun Reiche. Dort herrscht Anarchie, die Provinz ist verwaist.

Dem ersten Schock über den Zerfall des Reiches weicht nun die Gier:

Eine Freie Gruppe, die gewillt und monetär stark genug ist für 20.000 GM die Kontrolle in Bonissa zu übernehmen, darf die Provinz – wenn sie will – umbenennen und einen neuen Herrscher inklusive frei wählbarem Titel ausrufen.

 

 

Boga I. aus dem Reich Südende schickt einen Reiter in der Absicht ein Militärbündnis mit Saelester abzuschließen los. Er glaubt, dass durch diese militärische Verbrüderung auch der Handel mit der Provinz aufblüht. Das Bündnis wird angenommen. Gleichzeitig befiehlt Boga I. erneut die Senkung der Rohstoffpreise: Holz, Stein und Eisen kosten in dem Reich je nur noch 7000 Goldmünzen.

Einen dritten möglichen Zug lässt der Herrscher außer Acht und ungenutzt.

 

Auch die Brandküste verstärkt die Bündnisaktivitäten. Lurvenheim soll als militärischer Partner der Brandküste im Ernstfall zur Seite stehen. Hama selbst verhandelte mit Erzherzog Morolin den Vertrag aus, der letztlich angenommen wurde.

Nach dem erfolgreichen Militärbündnis mit Lurvenheim entscheiden sich die Herrscher der Brandküste für den Bau einer Handelsstation im Westen des Landes.

Nach der Stärkung der Wirtschaft soll offiziell noch einmal ein Militärbündnis mit Großsteinen angeleiert werden. Was für den Laien wie ein normaler politischer Akt aussieht, entpuppt sich schnell als ein handfester und überraschender Affront gegen das Herzogtum Großsteinen. Die tapferen Bären wurden als Gummibären beschimpft und beleidigt. Selbst Arnas wurde als undefinierbar stinkender und  ausgewaschener Bär beleidigt.

 

Großsteinen hat drei Möglichkeiten um auf den Affront zu reagieren: Kriegserklärung, Aufkündigung aller Bündnisse mit dem Provokateur oder mit Schande leben.

Das Herzogtum Großsteinen antwortet gelassen und lüftet ein überraschendes Geheimnis. Denn hinter den Gummibären, die auf ein fruchtweinreiches Zechgelage und den grandiosen Dichtkünsten Arnas zurückgeht, steckt in Wirklichkeit das Geheimnis einer elfenweinreicher Delikatesse, die in den Neun Reichen seitdem in aller Munde sind.

 

Die Bruderschaft des Zorns arbeitet an einer wenig angsterfüllenden  Zukunft. Sie verrichtet gleich dreimal ehrliche Arbeit. Ob dies mit der Möglichkeit des Erwerbs des Fürstentums Bonissas zusammenhängt verbirgt sich vermutlich noch in den Nebeln der Flammbucht. Ein neues Reich mit dem Namen „Ländereien der Bruderschaft der mildtätigen Brüder“ scheint aber in greifbare Nähe zu kommen.

 

Nachdem Großsteinen in Runde vier ein Handelsbündnis einging, werden weitere Verträge zum Militärbündnis mit Lurvenheim ausgehandelt und mit einem Fest besiegelt. Zum ersten Mal macht der Begriff „Balance of Power“ in den Neun Reichen die Runde. Da es in den Kluften Großsteinens sehr schnell dunkel zu werden scheint, wird eine Kerzenmacherei errichtet.

 

Das Herzogtum Bonissa ist, wie in den Vorbemerkungen angesprochen, verwaist und bis zu der Übernahme durch eine Freie Gruppe handlungsunfähig. Boten berichten von Chaos und Anarchie.

 

Der Drachenorden verrichtet ähnlich wie schon die Bruderschaft des Zorns zweimal ehrliche Arbeit. Zudem kauft der Orden erneut Wurfspeere und erhöht damit ihre militärische Stärke. Ist dies der Auftakt zu einem Wettrennen der Übernahme Bonissas?

 

Pharazon beauftrag im Namen der Freihanse den Bau einer weiteren Pechfassschleuder, um im Fall eines Angriffs durch Drachen und ähnliches Getier, gewappnet zu sein. Vermutlich nach dem Genuss von zu viel elfenweingetränkter Gummibären verrichten die mutigen Seeleute ehrliche Arbeit, vermutlich um den Nachschub der Köstlichkeiten Großsteinens zu gewährleisten.

 

Floggenbach kauft Luxusgüter aus Lurvenheim, der direkt für den Bau einer Gerberei genutzt wird. Dies beschert Rollo von Floggenbach Steuereinnahmen von insgesamt 8900 GM pro Runde.

Das Inselreich Lyssaris erwirbt von seinem Handelspartner Brandküste den Rohstoff Stein. Die neuen Rohstoffen werden in den Bau einer Kerzenmacherei investiert, um den Ruf „Insel der Lichter“ gerecht zu werden. Von der Schönheit seiner eigenen Insel nicht geblendet, wird ein Militärbündnis mit Lurvenheim besiegelt.

 

Die Orklande feiern zusammen ihr besiegeltes Handelsbündnis mit Südende. Zudem wird eine Stallung gebaut um den Tieren vor dem bevorstehenden Winter ein molliges Plätzchen zu gewährleisten. Auf eine dritte Aktion verzichtet der Hohepriester der Orklande.

 

Das Königreich Lurvenheim investiert in der vierten Runde vor allem in die Wirtschaft. So wird die Senkung der Rohstoffpreise auf 7000 GM im Handelsblatt der Neun Reiche bekanntgegeben und Eisen aus Saelester für den selbigen Preis gekauft. Außerdem handelt das reiche Zwergenreich ein Handelsbündnis mit Südende aus.

 

Nachdem die Eiserne Legion in der letzten Runde faulenzte, zeigt sie uns diesmal aus welchem Holz sie geschnitzt ist und verrichtet zweimal ehrliche Arbeit.

 

Die Herrscher des Königreiches Saelester scheinen sich im Urlaub zu befinden. Sie tätigen in dieser Runde keinen Zug.

 

Völlig außer Atem lief der schnellste Bote nördlich des Südpols aus der Provinz Arkhonmoor über die kurvigen Straßen Lurvenheims. Im Gepäck die Anfragen für ein Militär- und ein Handelsbündnis. Die der Erzherzog Morolin aus Lurvenheim ohne zu zögern annahm.

 

 

Deutung und Ausblick:

 

Wirtschaftlich:

Unbestritten und mit großem Abstand ist das Zwergenreich Lurvenheim mit einer Schatzkammer voll mit 30400 GM die monetär stärkste Provinz. Der Reichtum entstand aus dem Verkauf von Luxusgütern und Edelmetallen sowie dem schließen von Handelsbündnissen. Zudem hat der Herrscher Lurvenheims wohl einen Sparkurs verordnet. Nach dem Motto „Geiz ist geil“, hat er auch entsprechend in günstige Rohstoffe investiert und sich den Zugriff auf alle Rohstoffe des Reiches gesichert. Der Durchschnittswert GM liegt in den Provinzen bei 9285 GM. Nur Saelester, Lurvenheim und das verwaiste Fürstentum Bonissa liegen über diesem Betrag.

Man erkennt aber an den Schatzkammern auch die Investitionen der Reiche. So liegt der Durchschnitt der Steuereinnahmen bei 4500 GM pro Runde. Die Herzogtümer Floggenbach (8900 GM) und Lyssaris (8100 GM) führen hier die Liste an.

Bei den Provinzen wiegt der „eisenschwere“ Geldbeutel der Eisernen Legion besonders schwer. Die Legion besitzt zum jetzigen Zeitpunkt 15.000 GM, mehr als so manche Provinz – und wird, sollte sich ihr Anführer dazu entscheiden, das Rennen um die verwaiste Provinz Bonissas machen.

Handelsbündnisse werden aus zwei Gründen gerne geschlossen. Erstens ist es eine Einnahmequelle (Verkauf von Rohstoffen und Bonus bei Abschluss), zweitens eine nicht zu verachtende Sicherheit. Denn die Aufkündigung eines solchen Bündnisses kostet 20.000 GM, was nur von Lurvenheim mal eben so aus der Portokasse gezahlt werden kann.

Nachdem diese aber nun Zugriff auf alle Rohstoffe haben, werden sie dies vermutlich nicht in Betracht ziehen, sondern weiterhin ihren schwachen militärischen Wert mit dieser Bündnispolitik untermauern.

Besondere Gebäude stehen zur Zeit in der Mehrzahl in den Herzogtümern der Brandküste, Großsteinen, Floggenbach und Lyssaris.

 

 

Militärisch:

Mittlerweile hat sich ein großes Bündnis um das Zwergenreich Lurvenheim gebildet. Diesem gehören mit Ausnahme der zwei Provinzen Südende und Brandküste alle Reiche an. Die durchschnittliche militärische Stärke liegt zur Zeit bei etwa 110, wobei das Herzogtum Floggenbach die Kampfstärke mit einem Wert von 135 anführt. Die Bären aus Großsteinen folgen mit einer Kampstärke von 130 direkt dahinter. Ob das wohl an den elfenweinhaltigen Gummibären liegt? Lurvenheim (90) und die Orklande (80) bilden das Schlußlicht in diesem Vergleich. Bei den Freien Gruppen liegt der Wert bei etwas über 56. Der Drachenorden hat alle seine Holzreserven in Holzspeere umgesetzt.

 

Allgemein:

In den Neun Reichen herrscht noch immer Harmonie. Doch zunehmend wird deutlich, dass Geld wichtiger erscheint. Sowohl um Gebäude zu bauen und die Steuern zu erhöhen – und dadurch wieder an mehr Geld zu kommen. Als auch um den militärischen Wert zu erhöhen. Die Wirtschaftsweisen sagen voraus, dass es in Kürze zu einer Sättigung des Marktes kommen wird.

Die Bündnispolitik, wirtschaftlich wie militärisch, lässt den Frieden in den Neun Reichen noch mindestens zwei Runden bestehen.

Interessant wird die vermutliche Übernahme Bonissas durch die Eiserne Legion werden. Auch hier werden vermutlich neue Bündnisse geschlossen werden. Oder, die neuen Eigentümer Bonissas benehmen sich daneben und das Bündnis „Balance of Power“ erklärt den Krieg und greift an.

 

Werden die Herrscher der Reiche nach der Sättigung des Marktes nach neuen Rohstoffen suchen? Oder werden sie sich in einen Krieg hineinziehen lassen? Man darf also weiterhin gespannt sein. Wir werden es erleben – in Runde 6.


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#6 Fletcher Floyd

Fletcher Floyd

    Schnellbauer

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Geschrieben: 12 Januar 2017 - 22:25 Uhr

Neun-Reiche_R6_Banner.jpg

 

Südende lässt eine Fleischerei errichten und kann stolz den Abschluss eines militärischen Bündnisses mit Großsteinen verkünden.

 


Die Brandküste will zukünftig von höheren Steuereinnahmen profitieren und lässst neben einem Gasthaus auch eine Gerberei errichten.

 


Eine Nachricht lässt die Mächtigen der Reiche in dieser Runde einhellig aufhorchen: Durch eine geschickte Verteilung von Geldern an den richtigen Stellen und der Demonstration ihrer Kampfkraft, gelingt es der Bruderschaft des Zorns, nach Monaten der Anarchie die Regierungsgewalt über Bonissa an sich zu reißen. Erste Amtshandlung: Die Umbennenung Bonissas in "Reich der Bruderschaft"!

 


Großsteinen ist mit sich im reinen und beschränkt sich daher in dieser Spielrunde auf das Eintreiben der Steuern.

 


Beim Drachenorden ist ehrliche Arbeit angesagt, ebenso wie bei der Freihanse.

 


Floggenbach will seine Hegemonialstellung weiter ausbauen und entschließt sich zum Bau eines Gasthauses und einer Handelsstation.

 


Ein Gasthaus wird auch auf der Insel Lyssaris errichtet, zudem verkünden die van Tessels den Abschluss eines Handelsbündnisses mit der Provinz Südende.

 


Einen Meilenstein erreicht das Königreich Lurvenheim mit der Errichtung einer Heldenstatue. Zudem bleibt noch genug Gold übrig, um eine Gerberei bauen zu lassen.

 


Die Eiserne Legion tut was für die Mannschaftskasse und leistet ehrliche Arbeit.

 


Das Königreich Saelester investiert mit der Anschaffung einer Balliste in seine Kampfkraft, zudem wird der dauerhafte Import von Stein aus Südende vertraglich fixiert.

 


In Arkonmoor haben die Diplomaten dieser Tage allerhand zu tun: Neben einem Handelsbündnis mit dem Königreich Saelester kann man auch den Schluss eines Verteidigungsbündnisses mit Großsteinen verkünden.

 


Mit dem Bund der Gerechten erscheint eine neue Fraktion auf der Bildfläche. Diese ersuchen den Herzog von Lyssaris um eine zweckgebundene Spende vo 4.000 Goldmünzen. Die Gabe wird gewährt und das Gold postwendend in den Kauf von vier Einheiten Holz reinvestiert.



Deutung und Ausblick:

Eine facettenreiche Spielrunde mit vielen Aha-Momenten, sei es die Errichtung der Heldenstatue in Lurvenheim oder das Erscheinen der neuen, noch schwer einzuschätzenden freien Gruppe "Bund der Gerechten". Die größte Aufmerksamkeit erregte aber unzweifelhaft der Aufstieg der Bruderschaft des Zorns zum Reich der Bruderschaft. Eine Bereicherung der internatioale Diplomatie oder ein Störer des Friedens? Das kann nur die Zukunft zeigen.

 

 

Runde-7.jpg

 

Südende sucht weiterhin sein Heil im Knüpfen militärischer Bündnisse und kann den Abschluss eines solchen mit dem Königreich Lurvenheim verkünden. Um die Beziehungen weiter zu vertiefen, wird zudem der Import des Rohstoffes Luxusgüter beschlossen.

 


Die Brandküste setzt weiterhin auf eine wachsende Wirtschaft und lässt, ohne lange zu fackeln, eine Kerzenmacherei errichten. Zudem wird ein Handelsbündnis mit dem offenbar allseits beliebten Königreich Lurvenheim besiegelt.



Großsteinen interagiert als erste Provinz erfolgreich mit dem Reich der Bruderschaft und schließt mit ebenjenem ein Handelsbündnis. Mit diesem außenpolitischen Erfolgserlebnis im Rücken gelang der anschließende Bau einer Gerberei den Großsteinern umso schwungvoller.

 


Nichts neues dagegen beim Drachenorden. Es scheint, als habe man an ehrlicher Arbeit derart viel Freude gefunden, dass man gar nichts anderes mehr machen will. Böse Zungen behaupten dagegen, man benötige das viele Geld, um die überaus hungrigen Drachen bei Laune zu halten.

 


Krieg erschüttert die Neun Reiche!

 

 

Zum Ensetzen vieler anderer Provinzen bläst Floggenbach zum Angriff auf das Reich der Bruderschaft. Diplomatisch korrekt wird zunächst offiziell der Kriegsstatus erklärt, dann stürzen sich die Krieger des mächtigen Floggenbach todesmutig ins Gefecht gegen den neuen Nachbarn.

 


Wie gespalten die internationale Gemeinschaft auf diesen aggressiven Akt der Flogenbach reagiert, erkennt man sogleich am Verhalten ihrer Bündnispartner: Südende will mit diesem Angriffskrieg nichts zu tun haben, während das Königreich Lurvenheim die Hälfte seiner Truppen für den bevorstehenden Invasiosversuch zur Verfügung stellt.

 


Völlig aussichtslos erscheint die Lage für das noch junge Reich der Bruderschaft, zu gewaltig ist die Übermacht des Feindes. Fast verzweifelt erscheint da der Versuch, mit dem kargen Inhalt der Staatskasse noch die ein- oder andere freie Gruppe in Dienst nehmen zu können. Zu allem Überfluss sehen die Flogenbacher dies vorraus und unterbreiten den freien Streitern der Reiche ihrerseits ein besser dotiertes Angebot.

 


Schon siegessicher, muss Rollo von Floggenbach nun aber einsehen, dass sich politische Versäumnise der Vergangenheit nicht immer mit Geld wieder gutmachen lassen. Freihanse und Eiserne Legion erinnern sich nur zu gut an die Abweisung, die Rollo ihnen in Zeiten der Not von seinen Stadtmauern entgegenschleuderte und stellen sich todesmutig an die Seite des Reichs der Bruderschaft. Schlimmer noch: Auch der Drachenorden und der Bund der Gerechten schließen sich dem Reich der Bruderschaft an, was für Floggenbach und Lurvenheim schließlich in einem überaus verlustreichen militärischen Debakel endet. Der Invasionsversuch ist abgewehrt!

 


Mit äußerstem Argwohn beobachtet man in Lyssaris den Flächenbrand in der Küstenregion. "Das soll uns nicht passieren!" so Roland vanTessel, der umgehend den Bau weiterer Pechfassschleudern anordnet. Außerdem kann nach langer diplomatischer Vorbereitung ein Militärbündnis mit der Brandküste geschlossen werden.

 


In Lurvenheim steht man nach dem unglücklich verlaufenen militärischen Abenteuer im Reich der Bruderschaft vor einem um die Hälfte geschrumpften Militär. Finanziell hat man dagegen noch Reserve und investiert umgehend in den Bau eines mächtigen Katapults. Dem Bund der Gerechten, einem Feind auf dem Schlachtfeld, lässt man zudem aus Hochachtung vor deren Kampfkunst eine Spende von 2.000 Goldmünzen zukommen; offenbar will man diese besonders furchterregenden Kämpfer besänftigen.



Die Eiserne Legion findet offenbar Spaß am Krieg, lässt zunächst die Finger von der ehrlichen Arbeit und wirbt für satte 20.000 Goldmünzen neue Leute an. Danach geht es allerdings wieder: Zurück an die Arbeit.

 


Besondere Beachtung finden die folgende Ereignisse: Nach dem Bau einer Kerzenmacherei reicht das Königreich Saelester dem stark geschwächten Floggenbach eine unerwarteten Olivenzweig in Form eines Militärbündnisses an. Doch weiterhin scheint das Verhängnis den Floggenbachern am Hacken zu kleben: Es wird versäumt, die Bestätigung dieser Allianz rechtzeitig per Bote zurückzuschicken! So etwas darf nicht passieren, denken da wohl nicht nur die verbliebenen Floggenbacher Streitkräfte.

 


In diesen trüben Zeiten sehnt man sich in Arkonmoor nach etwas Hoffnung und möchte eine symbolische Lichterkette abhalten. Zu diesem Behufe beginnt man sogleich mit dem Bau einer Kerzenmacherei.

 


Der Bund der Gerechten kriegt den Hals nicht voll und will nach Darbietung einer recht undurchsichtigen Geschichte um einen windigen Kaufmann doch tatasächlich noch mehr Geld vom Königreich Lurvenheim. Diesem scheinen die Goldmünzen tatsächlich noch immer nicht auszugehen und so werden weitere 1.000 Goldmünzen lockergemacht. Der finanzielle Aufschwung hält jedoch nicht lange an: Der Bund investiert umgehend in die Anschaffung von Wurfspeeren.

 


Das Reich der Bruderschaft geht unmittelbar nach Abwehr des Invasionsversuchs zum Gegenangriff auf Floggenbach über. Und darf sich dabei erneut über die Unterstützung aller freien Gruppen freuen. Floggenbach dagegen muss ab jetzt ohne Unterstützung aus Lurvenheim auskommen. Und so leisten die Verteidiger Floggenabchs an den Grenzen nur wenig Widerstand, ehe sie sich schließlich in die Hauptstadt zurückziehen.

 


Die Freihanse erledigt neben der Beteiligung an diesem blutigen Konflikt ein wenig ehrliche Arbeit.



Deutung und Ausblick:

 


Krieg! Das Schicksal Floggenbachs steht auf der Kippe -was wird nun aus Rollos Reich? Die Entscheidung liegt wohl allein beim Reich der Bruderschaft -wie gedenkt es, mit den Floggenbachern zu verfahren? Ebenfalls bemerkenswert abseits des Konfliktes ist das neue Militärbündnis zwischen der Brandküste und Lyssaris. Ein Aufbruch zu etwas mehr Stabilität in der Küstenregion oder lediglich ein Wappnen gegen mögliche Aggressoren in der Zukunft?


 


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